Reittherapie

 

Die Reittherapie, das Therapeutische Reiten ist ein ganzheitliches und umfassendes Programm, das alle Facetten der Entwicklung und Förderung beinhaltet.

  • Körperlich: Koordination und Gleichgewicht, Grob- und Feinmotorik
  • Geistig: Konzentration, Selbsteinschätzung, Leistungsfähigkeit
  • Seelisch: Umgang mit Angst, Aggression, Antipathie, Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Sozial: körperliche und verbale Kommunikation, Kooperation, Konfliktfähigkeit, Verantwortung

Die Ergotherapie und tiergestützte Therapie (Pferd, Hund und Kleintiere) findet in den zugelassenen Räumen unserer Praxis in Heimsheim statt.

Da uns das Wohlbefinden unserer vierbeinigen Kollegen sehr am Herzen liegt, ist uns die artgerechte Haltung unserer Tiere überaus wichtig. Täglicher Koppelgang und sozialer Kontakt zu den Artgenossen sorgen für den nötigen Ausgleich und erhalten Motivation und Spaß an der Arbeit.

Seit Kurzem bevölkern Hasen, Hühner, Hunde, Schildkröten und andere Tiere unseren Hof in Heimsheim. Sie unterstützen uns bei der Arbeit mit den Patienten als Co-Therapeuten und können Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern, und mehr Verantwortungsgefühl und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Ergotherapie mit dem Medium Pferd (Reittherapie)

> Was ist Ergotherapie mit dem Medium Pferd?

„Ergotherapie mit dem Medium Pferd“ (Reittherapie) wird heute als Oberbegriff für verschiedene Bereiche verwendet, in denen das Pferd zusammen mit ausgebildetem Fachpersonal eine Aufgabe in der Therapie oder bei pädagogischen Angeboten erfüllt. Mit Hilfe des Pferdes können Therapieziele verfolgt werden, die sowohl die körperliche als auch die psychische Befindlichkeit betreffen. Zum besseren Verständnis möchten wir einige Beispiele nennen.

Schon der Umgang mit dem Pferd erfordert eine Fülle von Bewegungen, die – gezielt eingesetzt -Störungen im motorischen Bereich verbessern oder vermeiden helfen. Im psychischen Bereich können hier soziale und emotionale Erfahrungen gemacht werden (Kontakt zu einem fremden Lebewesen aufnehmen, sich um es kümmern). Das Sitzen auf dem geführten Pferd bewegt den Menschen ohne sein Zutun. So können auch schwerstbehinderte Menschen Körpererfahrungen machen, die ihnen sonst nie möglich wären. Gerade psychisch sehr belastete Menschen brauchen und genießen das Gefühl, vom Pferd „getragen zu werden“. Besonders Erwachsenen bieten sich nur wenige Möglichkeiten, dem Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit im Alltag nachzukommen.

Den eigenen Willen durchsetzen sowie gezielte Bewegungen (z. B. das Pferd in die gewünschte Richtung dirigieren) sind Anforderungen auf psychischer und physischer Ebene.

Das Erfolgserlebnis kommt prompt, wenn das Pferd auf ein richtiges Signal reagiert.

Pferde bieten sich gerade für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen als Freizeitpartner an, denn Pferde können die Kleinen groß und die Langsamen schnell machen, oder Blinden für eine Weile „ihre Augen leihen“. Mit der richtigen Anleitung können auch durch eine Behinderung eingeschränkte Menschen selbständiges Reiten erlernen. Auch das bloße Geführtwerden auf einem sicheren Pferd hat einen großen Erholungswert, bereitet Spaß und trägt somit zur Steigerung der Lebensqualität bei.

Seit etwa 5000 Jahren ist das Pferd ein wichtiger Kamerad des Menschen.

In den letzten Jahrzehnten wurde der gesundheitliche und erzieherische Wert des Reitens immer mehr erkannt.

Die Therapie mit dem Medium Pferd (Reittherapie) verspricht Erfolge zur Bewältigung auch von Alltagsproblemen wie Ängste, Überforderung und Stress. Das Pferd ist ein soziales Wesen, im Gegensatz zum Menschen aber völlig wertfrei. Selten ist der Kontakt zwischen Mensch und Tier so intensiv wie beim Reiten.

Die Patienten lernen in der Reittherapie mit dem Pferd, Verantwortung und Führung zu übernehmen. Gleichzeitig wächst das Vertrauen zum Tier. Man spürt, dass jemand da ist, der Zeit und Geduld hat und die körperliche Nähe genießt.

Welche Kosten entstehen bei der Ergotherapie mit dem Medium Pferd ?

Die Ergotherapie findet in den zugelassenen Räumen statt.

Gesetzlich versicherte Patienten sind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der Zuzahlung befreit. Das Gleiche gilt für Patienten, die von ihrer Krankenkasse eine Zuzahlungsbefreiung ausgestellt bekommen haben.

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