Was ist Westernreiten?

Westernreiten ist für jedermann möglich und gut zu erlernen. Dieser Reitstil unterscheidet sich stark von der traditionellen Englischen Reitweise, bei der viel mehr mit Schenkeln, Zügeln und anderen Hilfen auf das Pferd eingewirkt wird. Das Westernreiten hat sich aus der Arbeit der Cowboys im „wilden Westen“ entwickelt. Cowboys mussten beim Viehtreiben täglich über viele Stunden im Sattel sitzen und zumindest eine Hand z. B. für das Lassowerfen frei haben. Deshalb sind Westernpferde darauf trainiert, auf Impulse des Reiters weitgehend ohne Zügel und auf kleinste Schenkelhilfen und Gewichtsverlagerungen zu reagieren. Durch den knallharten Job der Cowboys musste das Pferd außerdem möglichst eigenständig arbeiten. Auch für jemanden, der das klassische Reiten gelernt hat, bietet das Westernreiten völlig neue interessante Perspektiven und Erfahrungen.

Für das Westernreiten wurden und werden besondere Westernreitpferde gezüchtet. Diese Pferde haben meist eine Widerristhöhe von 140 bis zu 160 cm und wirken durch den kurzen Rücken, eine lange Hüfte und  eine große Schulter eher kompakt (Rechteck-Rahmen), dynamisch und kraftvoll. Quarter Horses, Paint Horses und Appaloosas sind bekannte Pferderassen für das Westernreiten. Diese Pferde eignen sich durch ihren Körperbau und ihren Charakter von Natur aus für die Western-Reitweise, müssen aber selbstverständlich dafür ausgebildet und trainiert werden. Im Westernstil können aber auch andere Pony- und Pferderassen wie z. B. Haflinger angeleitet und geritten werden. Die meisten Westernreiter möchten natürlich gerne und stilsicher mit einem typischen Westernpferd arbeiten. Auch der Westernsattel unterscheidet sich stark von einem Sattel beim klassischen Reiten. Er hat eine ein Sattelhorn, eine breite Sitzfläche und einen hohen hinteren Rand. Auffällig sind auch die  langen bequemen Steigbügel. Diese spezifische Ausrüstung ist bei tagelanger Arbeit im Sattel sowohl für das Pferd als auch den Reiter bequem und ermöglicht u. a. die für die Arbeit des Cowboys notwendigen schnellen Wendungen beim Reiten.

Westernreiten lernen kann man am besten in einer professionellen Westernreitschule mit entsprechend qualifizierten Westerntrainern. In der Westernreitschule von Klaus Neuffer finden Profis, Fortgeschrittene und Anfänger ausgezeichnete Rahmenbedingungen und eine perfekte Infrastruktur wie z. B. einen XXL – Reitplatz, eine moderne Reithalle und perfekt ausgebildete, hervorragend gepflegte und betreute Westernpferde. Für nahezu jede Altersgruppe (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) und jeden Ausbildungsstand wird hier ein individuell abgestimmtes Westernreit-Programm geboten und durch vielfältige Reit-Events, Reitveranstaltungen abgerundet. Auch für ältere Erwachsene (z. B. 50 Plus, Männer und Frauen) lohnt sich zum Ausprobieren bzw. Testen die Teilnahme an einem der beliebten >> Schnupperkurse. Westernreiten kann aber auch ein guter Ausgleich für Berufstätige bei Burnout oder anderen Stress-Symptomen sein. Außerdem hat sich die Westernreitschule Neuffer auf Reittherapie spezialisiert. Dafür stehen qualifizierte Therapeuten und speziell ausgebildete und extrem friedfertige Pferde zur Verfügung. Egal aus welchem Grund Sie sich für das Westernreiten entscheiden. Ein persönlicher Besuch dieser hochqualifizierten Reitschule für Westernreiten im Raum Stuttgart – Karlsruhe – Böblingen – Leonberg – Pforzheim – Ludwigsburg – Sindelfingen – Nord-Schwarzwald lohnt sich. Ein persönliches Kennenlernen ist  innerhalb der Öffnungszeiten oder während der Teilnahme an einem >> Schnupperkurs, bei einer Informationsveranstaltung zum Thema Westernreiten oder beim Besuch eines Events, eines Tags der offenen Tür oder eines Westernreitturniers jederzeit möglich.